Satzung

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

(1) Der Verein trägt den Namen "Goethe-Gesellschaft in Köln" und soll in das Vereinsregister eingetragen werden

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Köln

(3) Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr


§ 2 Zweck des Vereins

(1) Die "Goethe-Gesellschaft in Köln e.V." ist eine literarische Gesellschaft, deren Zweck es ist, das Verständnis für das Leben und Werk Goethes und seiner Zeitgenossen, auch in ihrer Bdeutung für unsere Zeit, nahezubringen und das Verständnis für die Literatur der Vergangenheit und Gegenwart bei den Mitgliedern und einer weiteren Öffentlichkeit zu fördern.

(2) Die "Goethe-Gesellschaft in Köln e.V." ist zugleich eine Ortsvereinigung der internationalen Goethe-Gesellschaft in Weimar und weiß sich mit deren gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Zielen verbunden.

(3) Der Satzungszweck soll vor allem erreicht werden durch
- Vorträge, Lesungen sowie andere wissenschaftliche Veranstaltungen,
- Kolloquien zu einzelnen Themenschwerpunkten,
- Exkursionen und sonstige Veranstaltungen,
- Veröffentlichungen,
- Zusammenarbeit mit der Goethe-Gesellschaft in Weimar und deren Ortsvereinigungen sowie anderen wissenschaftlichen und kulturellen Institutionen.

(4) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung durch die Förderung von Bildung, Kunst, Kultur und Wissenschaft. Die Gesellschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt keine eigenwirtschaftlichen Zwecke. Mittel der Gesellschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Gesellschaft. Die mit Aufgaben betrauten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz der tatsächlich entstandenen und vom Auftrag gedeckten Auslagen. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 3 Erwerb und Beendigung der Mitgliedschaft, Ehrenmitgliedschaft

(1) Mitglied der Gesellschaft können alle Personen werden, die bereit sind, die Ziele der Gesellschaft zu unterstützen.

(2) Juristische Personen können ebenfalls Mitglied der Gesellschaft werden.

(3) Über die Aufnahme als Mitglied entscheidet nach schriftlichem Antrag der Vorstand.

(4) Die Mitgliedschaft endet
a) mit dem Tode des Mitglieds,
b) durch freiwilligen Austritt,
c) durch Streichung von der Mitgliederliste,
d) durch Ausschluss.

(5) Der freiwillige Austritt eines Mitglieds erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Er ist jederzeit zulässig.

(6) Ein Mitglied kann durch Beschluss des Vorstandes von der Mitgliederliste gestrichen werden, wenn es trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Beitrages im Rückstand ist. Die Streichung darf erst beschlossen werden, nachdem seit der Absendung des zweiten Mahnschreibens drei Monate verstrichen und die Beitragsschulden nicht beglichen sind. Die Streichung ist dem Mitglied mitzuteilen.

(7) Ein Mitglied kann aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden, wenn es die Interessen der Gesellschaft verletzt. Der Ausschluss erfolgt durch Entscheidung des Vorstandes. Vor der Entscheidung ist dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.

(8) Der Vorstand kann verdienten Personen die Ehrenmitgliedschaft der Gesellschaft verleihen.


§ 4 Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben.

(2) Die Höhe des jährlichen Mitgliedsbeitrages wird durch die Mitgliederversammlung festgesetzt. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich für Familienangehörige, Studierende, Schüler, Auszubildende und Erwerbslose auf die Hälfte.

(3) Der Mitgliedsbeitrag ist jeweils am 1. Februar eines Jahres fällig und auch dann für das Kalenderjahr zu entrichten, wenn ein Mitglied während des Jahres ein- oder austritt oder ausgeschlossen wird.

(4) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht befreit.


§ 5 Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind:
a) der Vorstand,
b) der Beirat,
c) die Mitgliederversammlung.


§ 6 Der Vorstand

(1) Der Vorstand der Gesellschaft besteht aus sieben Personen, nämlich dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister, dem Schriftführer und drei weiteren Mitgliedern.

(2) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Neuwahl im Amt.

(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich (Vorstand im Sinne des § 26 BGB) wie folgt vertreten:
Der Vorsitzende und der stellvertretende Vorsitzende vertreten den Verein jeweils allein, die übrigen Vorstandsmitglieder vertreten den Verein jeweils mit dem Vorsitzenden oder stellvertretenden Vorsitzenden gemeinsam.

(4) Scheidet ein Vorstandsmitglied während der Amtsperiode aus, so wählt der Vorstand ein Ersatzmitglied für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen.

(5) Der Vorstand beschließt grundsätzlich in Sitzungen, die von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet werden. Er ist beschlussfähig, wenn mindestens vier seiner Mitglieder anwesend sind. Bei der Beschlussfassung entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen; bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden, bei dessen Abwesenheit die Stimme des stellvertretenden Vorsitzenden.

(6) Der Vorstand kann Beschlüsse auch außerhalb seiner Sitzung fassen, wenn alle Vorstandsmitglieder zustimmen. Mündlich oder telefonisch gefasste Beschlüsse müssen schriftlich bestätigt werden.


§ 7 Der Beirat

(1) Die Gesellschaft kann auf Beschluss der Mitgliederversammlung einen Beirat einrichten.

(2) Der Beirat der Gesellschaft berät den Vorstand und soll ihm Anregungen für die Durchführung der Aufgaben der Gesellschaft geben.

(3) Die Mitglieder des Beirates werden von der Mitgliederversammlung auf Vorschlag des Vorstandes für die Dauer von vier Jahren berufen. Die erneute Berufung ist zulässig.

(4) Der Vorstand unterrichtet den Beirat über alle wichtigen Angelegenheiten der Gesellschaft und holt seinen Rat dazu ein.

(5) Der Vorstand beruft den Beirat mindestens einmal jährlich zu einer Sitzung ein. Der Vorsitzende des Vorstandes leitet die Sitzung.


§ 8 Die Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt, in der Regel in der ersten Jahreshälfte. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn dies im Interesse des Vereins erforderlich ist oder wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird.

(2) Mitgliederversammlungen werden von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden durch einfachen Brief einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung mitzuteilen. Die Einberufungsfrist beträgt drei Wochen.

(3) Mitgliederversammlungen werden von dem Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung von dem stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, wählt die  Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter.

(4) Der Protokollführer wird vom Versammlungsleiter bestimmt.

(5) Die Tagesordnung kann am Versammlungsbeginn durch Beschluss der Mitgliederversammlung geändert oder ergänzt werden.

(6) Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der einfachen Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Abstimmungen erfolgen grundsätzlich durch Handaufheben; wenn ein Drittel der erschienenen Mitglieder dies verlangt, muß schriftlich abgestimmt werden.

(7) Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Versammlungsleiter und dem Protokollführer zu unterschreiben.


§ 9 Auflösung des Vereins und Anpassung der Satzung

(1) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vemögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vemögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

(2) Anpassungen der Satzung, die das Finanzamt oder das Registergericht verlangen, kann der Vorstand vornehmen.

Errichtet zu Köln am 29. April 1994