Archiv: Vergangenes, Unvergessenes...


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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 16. Dezember 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 10. November 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 28. August 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 17. Juni 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 19. Mai 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 21. April 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 16. März 2016

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Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 26. Februar 2016






Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 28. Januar 2016





Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 09. Dezember 2015






Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 19. November 2015





Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 11. September 2015





Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 11. Juni 2015





Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 15. Mai 2015





Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 14. April 2015





Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 12. März 2015






Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 10. Februar 2015






Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 26. Januar 2015






Rückblick auf die Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 10. Dezember 2014





Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 13. November 2014







Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 23. September 2014






Veranstaltung unserer Gesellschaft zu Goethes Geburtstag vom 28. August 2014





Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 13. Juni 2014






Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 14. Mai 2014




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Veranstaltung zur 20-Jahr-Feier unserer Gesellschaft vom 09. Mai 2014

Teil 1


Teil 2



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Veranstaltung unserer Gesellschaft vom 10. April 2014

Vortrag Dr. Rolf Füllmann
"Goethes Novelle als Konzentrat seiner Weltanschaung."



Einführung

Die Einführung erfolgte durch Andreas Rummler, Mitglied des Vorstandes der Kölner Goethegesellschaft.

Dr. Rolf Füllmann

Der Referent des Abends, Herr Dr. Rolf Füllmann.

Einleitend charakterisiert der Referent Goethes Text als Ausdruck des Gedankens der Versöhnung. Goethes klassische Auffassung, wonach der Kunst eine versöhnende Kraft zukomme, wird hier in Form einer ‚symbolischen Komposition‘, einem fast romantisch anmutenden Jagdstück, ausgeführt. Die anschauliche Erläuterung einzelner Schichten dieser Textur machte erst den Charakter dieses gedanklich äußerst anspruchsvollen Konzentrats deutlich.

Umso erstaunlicher ist, so erfahren wir, dass die Form der Novelle vor Goethe eine Einordnung als ‚niedere‘ Gattung erfährt und erst durch ihn zu ihrem Eigenrecht kommt, eine, wie Goethe im Gespräch mit Eckermann äußert, ‚sich ereignete unerhörte Begebenheit‘ gattungsspezifisch angemessen auszuführen.

Das kunstvolle Zusammenspiel unterschiedlicher, ja polarer Elemente wie Natur und Gesellschaft, Östliches und Westliches, die religiös spezifischen Ebenen von Pantheismus und Pietismus, Tier und Mensch, Katastrophe und Rettung, Ruhe und Bewegung – erzeugt ein ‚organisches‘ Gesamtbild im Sinnes von Goethes Denken. Schließlich ist es die Kunst, dafür stehen die Schlussworte von Vater und Sohn – Prosa, Lyrik und Musikalität – die gleichermaßen den Herrscher von Welt und den König der Tiere – hier das zentrale Symbolbild des Löwen – zu bändigen und in ihren Bann zu ziehen versteht. „Der Text birgt einen Interdiskurs der Antagonismen“, so Rolf Füllmann. Goethe arrangiert in seinem Text Polarität so, dass diese Anstöße für Entwicklung bietet, womit ein Grundzug seiner humanen Weltanschauung zur Veranschaulichung kommt.

Illustrationen von Max Liebermann

Illustration von Max Liebermann zu Goethes Novelle.


Blick auf die Zuschauer

Blick auf die Zuhörer und den Referenten.

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Zur Veranstaltung am 28.8.2013: Festvortrag und Feier im Kölner Museum für Angewandte Kunst anlässlich von Goethes 264. Geburtstag


In seinem facettenreichen und lebhaften Vortrag "Goethe und das Puppenspiel" gelang es Professor Dr. Rudolf-Drux vor gut 230 Zuhörern, das eigene Wort zu widerlegen: "Der Künstler bekommt den Applaus, der Wissenschaftler nicht."

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Das sich anschließende gesellige Beisammensein bot viel gute Gelegenheit zum Austausch.

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Wieder einmal: ein Abend in bester Gesellschaft!

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Zur Veranstaltung am 16.6.2013: "Boccaccio in Deutschland" (Ausstellung im Düsseldorfer Goethemuseum)


Mit 31 Personen brachen wir auf, eine gute Zahl für ein solches Exkursions-Angebot. Goethe, Tischbein und Warhol halfen gleichermaßen, unseren Standort am Busparkplatz sofort zu finden…

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Im Bus ergaben sich viele gute Gelegenheiten für Gespräche, Informationen über das Programm oder auch das Angebot im ‚hirschchen‘. Im Goethe-Museum empfing uns Frau Dr. Spies, die auch von ihrer besonderen Verbindung zur Kölner Goethe-Gesellschaft berichtete, sie war einst eines der Gründungsmitglieder. Sie wird bei unserem 20. Geburtstagsfest im kommenden Jahr dabei sein!

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Der in das Thema einführende Vortrag von Frau Dr. Spies ordnete Boccaccio in einen historischen Rahmen ‚zwischen Freude und Leid‘ ein, einer Zeit, die gleichermaßen von den Erfahrungen der Pest wie auch einem großen Wunsch nach Lebensfreude geprägt war. Damit wurde der Bezug zu Boccaccios Novellensammlung "Decamerone" hergestellt, die bezüglich ihrer Wirkungsgeschichte großen Einfluss bis heute zeigt. Boccaccio ist der ‚Urvater‘ dieser Gattung, deren theoretische Ausformung bis ins 20. Jahrhundert reicht.

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Mit Blick auf viele Dokumente in den Schaukästen konnte man ein gutes Bild vom geistigen Wirkungsfeld Boccaccios gewinnen, dem Freund Petrarcas und Verehrer Dantes und seiner "Divina Commedia". Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Darstellung der Wirkungsgeschichte Boccaccios bis in unsere Zeit.

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Zum Abschluss dankte der Geschäftsführer der Referentin herzlich und übergab ein Geschenk der Goethe-Gesellschaft, über das sich Frau Dr. Spies herzlich zu freuen verstand – ein schon lange gewünschtes Goethe’sches Wasserglas von 1815.

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In unmittelbarer Nähe des Goethe-Museums gingen wir dann zum Essen in das Lokal ‚hirschchen‘, wo sich neben dem Genießen in lebhafter Umgebung viele gute Gelegenheiten für den entspannten Austausch untereinander boten.

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Zum Schluss wollten einige am liebsten noch dableiben…

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Fazit
Eine gelungene Exkursion mit einem interessanten Thema, einer sehr eindrucksvollen Führung durch Frau Dr. Spies, einem wunderbar geselligen Miteinander und vielen zufriedenen Freunden unserer Gesellschaft !

Peter Krüger-Wensierski


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Am 13. Januar 2013 präsentierten sich die Kölner Literaturinstitutionen mit einem abwechslungsreichen Programm gemeinsam der Öffentlichkeit. Auch die Goethegesellschaft war mit einer musikalischen Lesung aus dem „West-östlichen Divan“ dabei.

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Skript des Festvortrags von Dr. Markus Schwering (Köln) anlässlich der Feier von Goethes Geburtstag am 28. August 2012: "In Gottes Busen vor der Weltschöpfung" - Goethe und Bach.

MitgliedsantragSkript hier herunterladen
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28. August 2011: Goethes Geburtstag im Italienischen Kulturinstitut
- Der Festvortrag des Vorsitzenden Dr. Schwering (Bild oben) sorgt für angeregten Austausch unter den Gästen (Bild unten)

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Auf Goethes Spuren in Köln, Bensberg und Düsseldorf –
Exkursion im Mai 2011

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     Bei strahlendem Sonnenschein trafen wir uns in der romanischen Kirche St. Peter, um dort zum Auftakt die „Kreuzigung Petri“ von Peter Paul Rubens anzuschauen, die Goethe bereits auf seiner Rheinreise 1774 besichtigt hatte. Über die Sternengasse, vorbei an der Plakette am früheren Elternhaus von Rubens ging es dann zum Thurnmarkt – dort war Goethe im Gasthof abgestiegen. Der Krieg und einschneidende Baumaßnahmen der letzten Jahrzehnte haben den Weg leider zu seinem Nachteil verändert, so dass wir quasi eine imaginäre Goethereise antreten mussten.

     Dank seiner profunden Kenntnisse, vorbereiteten Kopien und gewiss umfangreichen Recherchen gelang es Markus Schwering allerdings, uns jene Eindrücke lebendig zu vermitteln, die Goethe gewonnen haben dürfte. Goethe hatte mit Friedrich Heinrich (Fritz) Jacobi lange Gespräche unter anderem über Spinoza geführt und die Kunstsammlungen von Everhard Jabach und  Ferdinand Franz Wallraf bewundert. Goethe regte an, die „vielseitige noch zu ordnende Sammlung“ Wallrafs (im Tagebuch nur kurz und bündig: „Wallraffs Chaos“) der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und darf damit als einer der geistigen Väter des späteren Wallraf-Richartz-Museums gelten.

     In Bensberg besuchten wir das nach den architektonischen Vorbildern von Versailles und Winchester Castle 1705-16 errichtete Jagdschloss, das der Düsseldorfer Kurfürst Johann Wilhelm II. in seiner Hauptachse exakt auf den damals noch nicht vollendeten Kölner Dom hin hatte ausrichten lassen und genossen den von Goethe beschriebenen märchenhaften Blick hinab auf die Kölner Bucht.   

     Am Düsseldorfer Schloss Benrath erwartete uns Professor Dr. Volkmar Hansen, machte uns mit der Anlage und seiner Erbauung vertraut, berichtete ausführlich über Thomas Manns literarische Beschäftigung mit Goethe. Als „Highlight“ der Tour erwies sich freilich die daran anschließende Führung im Goethe-Museum Schloss Jägerhof durch den Hausherrn – die hier ausgestellten Autographen und Erstausgaben, liebevoll arrangiert auch zu einer Sonderschau „Verlobung und Hochzeit im Goethe-Umkreis" und natürlich die ständige Ausstellung mit den Themen-Räumen zum „Faust“ oder zu „Werther“ begeisterten die Teilnehmer und zwar in einem Umfang, dass noch im Bus auf der Heimfahrt eine Wiederholung der Tour im nächsten Jahr beschlossen wurde.
© Andreas Rumler

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